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"Wort des Lebens" droht Verkauf

Die sogenannte Seeburg - eines der beiden WDL-Schlösser am Starnberger See (Quelle: WDL, www.wdl.de)Das Missionswerk „Wort des Lebens“ (WDL) kämpft seit etlichen Monaten um den Erhalt der von ihm genutzten Schlösser am Starnberger See. WDL benötigt die Immobilien insbesondere für seine missionarische Kinder- und Jugendarbeit. Der Eigentümer, das Land Bayern, will die Liegenschaften nun meistbietend veräußern. WDL ist deswegen in Gesprächen mit Vertretren des Freistaats und sammelt nun auch Unterschriften, um den Verlust der Schlösser als Standort für die christliche Jugendarbeit und Freizeitarbeit zu verhindern. Die Unterschriften müssen bis spätestens 8. September bei WDL eingegangen sein. Domino-FR stellt das entsprechende Formular hier als PDF-Datei zur Verfügung.

Der Freistaat Bayern hat laut WDL erklärt, dass er die Schlösser über ein europaweit ausgeschriebenes offenes Bieterverfahren verkaufen will –wo WDL nach menschlichem Ermessen finanziell gesehen wohl keine Chance auf den Zuschlag hätte. Viele Bemühungen um Vertragsverlängerung seien bisher ins Leere zu laufen. Jetzt könnte es sein, dass WDL das Anliegen mit dem bayerischen Finanzminister Georg Fahrenschon (CSU) persönlich und vor Ort vortragen kann.

WDL ist ein Jugendmissionswerk, das vom Freistaat Bayern als Freier Träger der Jugendhilfe und als gemeinnützig anerkannt ist. Es ist überkonfessionell ausgerichtet, arbeitet auf der Grundlage der Deutschen Evangelischen Allianz, ist Mitglied im Ring Missionarischer Jugendbewegungen (einem christlichen Fachverband für jugendmissionarische Werke) und in der Arbeitsgemeinschaft Evangelikaler Missionen. International ist WDL nach eigenen Angaben heute in 48 Ländern an 60 Standorten tätig.

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